Rudolf Netzsch: Nicht nur das Klima spielt verrückt
Von webmaster • Jan. 2nd, 2024 • Kategorie: AllgemeinRudolf Netzsch: Nicht nur das Klima spielt verrückt
– über das geistige Klima in der heutigen Gesellschaft und die fatalen Folgen für das wirkliche Klima der Welt
Es herrscht Irrsinn auf allen Ebenen! Grundlage dafür ist die Verrücktheit des geistigen Klimas in unserer Gesellschaft. Worin diese ihren Grund hat, in welchen Gestalten sie auftritt und wie ihr kritisch zu begegnen ist, dem soll im vorliegenden Buch nachgegangen werden.
https://www.literareon.de/index.php/catalog/book/42420
Warum die Unvernunft herrscht, in welchen Gestalten sie auftritt und wie ihr kritisch zu begegnen ist, macht es im Einzelnen zum Thema.
Dafür geht es in der Einleitung der Frage nach, wo heute die Klimabewegung steht.
Es folgen zwei Kapitel zu Moral und Weltanschauung und zum – traditionsreichen – Imperativ des „Umdenkens“.
Den Hauptteil bilden die folgenden vier Kapitel zur Rolle der Natur im Kapitalismus und zur Kritik daran, die seit dem „Kapital“ von Karl Marx vorliegt.
Das Schlusskapitel bilanziert den Niedergang der Arbeiterbewegung, die einmal angetreten war, um die Übel dieser auf Wachstum und Umweltzerstörung programmierten Produktionsweise an der Wurzel zu packen.
https://www.i-v-a.net/doku.php?id=books#rudolf_netzsch_nicht_nur_das_klima_spielt_verrueckt
vgl:
Zur Kritik der Klimabewegungen mit Rudolf Netzsch – 99 ZU EINS – Ep. 248
https://www.youtube.com/watch?v=yLw4j9RZcfs
Johannes Schillo: Eine Bewegung, die (fast) nichts bewegt
Ende 2023 legte Rudolf Netzsch eine Veröffentlichung zu Klimakatastrophe und -protest vor. Hier einige Hinweise von Johannes Schillo dazu, welche Debatte damit eröffnet ist.
Der Naturwissenschaftler Rudolf Netzsch hat kürzlich das Buch „Nicht nur das Klima spielt verrückt“ (2023) vorgelegt. Es widmet sich einer „Verrücktheit“, die wir alle auf dem Globus – hier stimmt ausnahmsweise einmal der menschheitsverbrüdernde Ausdruck! – Tag für Tag besichtigen können: Die Klimakatastrophe ist laut sämtlichen sachkundigen Dia- und Prognosen unterwegs und ja auch in internationalen Vereinbarungen als erstrangiges Menschheitsproblem anerkannt.
Die Konsequenz, die die Staatenwelt daraus zieht, ist aber im Grunde nichts anderes als business as usual.
Ist das verrückt?
Marx – ein Ökologe?
Etwas bewegen?
https://www.i-v-a.net/doku.php?id=texts24#eine_bewegung_die_fast_nichts_bewegt
und
Johannes Schillo: Arbeiterbewegung und Umweltbewegung
Wenn heutzutage Protestbewegungen in Sachen Umwelt oder Frieden antreten, wird gelegentlich der Blick zurück gerichtet auf die alte Arbeiterbewegung, die einst den destruktiven Errungenschaften des kapitalistischen Fortschritts mit einer Systemalternative begegnen wollte.
Die Fundamentalopposition von Gewerkschaftsbewegung und (sozialistischen) Arbeiterparteien ist zwar Historie, doch vielleicht ist es nicht ganz müßig, einmal den zielstrebig organisierten Niedergang dieses einst machtvollen Einspruchs gegen die Eroberung der Welt durchs Kapital zu rekapitulieren.
Ein Blick zurück
Arbeiterbewegung und Ökologie
Eine eigenständige Umweltbewegung oder ökologische Programmatik gab es damals natürlich nicht. Den großen Umschwung sahen Marx und Engels mit der Entstehung der Arbeiterbewegung kommen. Durch diese sollten die Klassenherrschaft und damit auch die Gründe der Naturzerstörung beseitigt werden; das hieß für die politische Arbeit, sich auf die Förderung dieser internationalen Bewegung zu konzentrieren. „Entsprechend standen auch in der theoretischen Arbeit die dafür unmittelbar relevanten Themen im Vordergrund“, hält Netzsch fest. Das war keine Ignoranz gegenüber der ökologischen Frage. Man setzte eben auf den – scheinbar – nahe liegenden Erfolg der antikapitalistischen Bewegung.
Und dass der Kapitalismus sein destruktives Potenzial noch bis ins übernächste Jahrhundert entfalten würde, und zwar mit tatkräftiger Indienstnahme des Proletariats und seiner Organisationen – das wäre Marx und Engels in ihren schlimmsten Alpträumen nicht eingefallen!
https://gewerkschaftsforum.de/arbeiterbewegung-und-umweltbewegung/
Rudolf Netzsch: „Wer den Kapitalismus nicht kritisieren will, sollte vom Frieden schweigen“
Rudolf Netzsch hat Ende 2023 eine Veröffentlichung zu Klimakatastrophe und -protest vorgelegt und jetzt mit einem Flugblatt zur Vorbereitung der diesjährigen Ostermärsche Stellung genommen. Hier der Text des Flugblatts:
https://www.i-v-a.net/doku.php?id=texts24#wer_den_kapitalismus_nicht_kritisieren_will_sollte_vom_frieden_schweigen