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A. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das
Bewußtsein – oder: das Geheimnis einer Einsicht
Noch alle kommunistischen Organisationen und
Zirkel sind sich einig darüber, daß es in der kapitalistischen
Gesellschaft falsches Bewußt-sein gibt. Die einen nehmen es zum
Anlaß, in Wort und Schrift auf seine Veränderung hinzuwirken, und
ihre Adressaten von der Notwendigkeit kommunistischer Praxis zu
überzeugen, die anderen bemühen sich um seine Erklärung und wollen
damit eine Voraussetzung für seine Ver-änderung schaffen. Gemeinsam
ist ihnen die Überzeugung von der Richtigkeit des Zwecks, den sie
verfolgen – also die Kenntnisnahme der Tatsache, daß denen, die
allen Grund haben, die Klassenverhältnisse zu beseitigen, das
Bewußtsein von der Notwendigkeit revolutionärer Politik fehlt. Zwar
verstehen es die existenten Organisationen vorzüglich, in ihrem
agitatorischen Auftreten die Differenz zwischen ihren program-matisch
fixierten Zielen und den bei ihren Adressaten vorfindlichen
Interessen zugunsten der letzteren zu leugnen, doch bezeugen sie
allein dadurch, daß sie agitieren, auch ihr Wissen von der Existenz
falschen Bewußtseins, von Vorstellungen über die Natur der sozialen
Verhältnisse, die nicht objektive sind und statt deren Veränderung
ihre Erhaltung befürworten.
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