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Kritik an Ideologien, Aufklärung über populäre Irrtümer, Kommentare zum Zeitgeschehen

Artikel

Kritik der VWL: Die soziale Marktwirtschaft und die ‘gesellschaftlich erwünschte’ Armut

Seit der internationale Finanzmarkt sich selbst zerlegt hat und sich infolgedessen die sonstigen Märkte in einer Weltwirtschaftskrise befinden, hat das Dogma vom freien Markt, der alles dann am besten regelt, wenn nicht in ihn “eingegriffen” wird, etwas an Popularität eingebüßt – praktisch und theoretisch. Während sich staatliche Rettungspakete, Schutzschirme und Konjunkturprogramme darum bemühen, marktwirtschaftlicher Geschäftstätigkeit zum Erfolg zu verhelfen, während Kurzarbeitsregelungen Massenentlassungen verzögern und Sicherungsklauseln in der Rentenformel die Altersarmut regeln sollen, während die Politik also kräftig am “Eingreifen” ist, zerbrechen sich die ökonomischen Sachverständigen öffentlich den Kopf darüber, ob sie das – marktwirtschaftstheoretisch betrachtet – soll, muss oder darf.

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Allgemein

30 Jahre Grüne sind genug!»

„Dann gründe doch eine Partei!“ – diesen guten Ratschlag seiner Lehrer oder Eltern hat sicher so mancher zu hören gekriegt, der sich nicht einfach damit abfinden wollte, wie es so zugeht in Schule, Stadt und Land. „Die Grünen“ haben sich diese Aufforderung zu Herzen genommen. Und zwar mit ziemlich viel Erfolg – auch wenn sie sich jetzt, wo ihr 30. Geburtstag gefeiert wird, gerade in der Opposition befinden. Regelrecht exemplarisch hat die ehemalige Latzhosenpartei nämlich vorgeführt, wie man politische Unzufriedenheit mit der geltenden Politik und ihren Maßstäben ummünzt in konstruktive Regierungsarbeit – und was dabei aus dem ursprünglichen Anliegen wird.

Die Zukunftsfähigkeit von Opel ist nicht die Zukunft der Opel-Arbeiter»

„Viele haben ihr Arbeitsleben über Generationen dieser Fabrik gewidmet und haben hervorragende Arbeit geleistet, um Autos in bester Qualität zu produzieren. Leider ist es die harte Realität des Geschäfts, die uns dazu bringt, dass wir eine Schließung des Werks in Betracht ziehen müssen.“

Haltet die Betriebsräte in Ehren!»

“(…) Doch selbst wer am Standort Deutschland auf diese Weise so erfolgreich Lohnarbeit und Eigentum versöhnt, gilt der Gegenseite bloß als störend. Dass es überhaupt Lohnarbeit als mit allem rechtlichen Segen gefasstes „Interesse“ in der höchsten Marktwirtschaft gibt, ist für das Kapital ein einziges Verbrechen am Betriebsfrieden und am „sozialen Frieden“, als der der Klassenkampf von oben hier allerorts gefeiert wird. Dieser Maximalismus, im Wort „betriebsratsverseucht“ von Obi-Managern geprägt, ging den Unwort-Juroren zu weit. Die sprachlichen Feingeister störte dabei keineswegs, wie in Deutschland mit denen, die die Arbeit zum Reichtum abliefern, umgesprungen wird, sondern sie sorgten sich um die Dauerhaftigkeit dieser nationalen Harmonie, wenn zu rüpelhaft mit ihr umgesprungen wird. Die für die Profite so nützliche Proleten-Denkweise, sich den Erfolg des „eigenen“ Konzerns nicht als die möglichst gelungene „eigene“ Ausbeutung richtig zu erklären, sondern als Produkt der „Beiträge“ von „Arbeitgebern“ und „Arbeitnehmern“, bedarf der ständigen öffentlichen Pflege. Dass die Gründung von Betriebsräten in einem solchen Verhältnis ein hohes Rechtsgut ist, sollte einmal den Blick auf ein wirkliches Unwort lenken, das des 20. Jahrhunderts nämlich: „Errungenschaften“. Nicht alles, worum man hart kämpfen muss, ist auch richtig.”

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GSP-Radio

Radio Lora vom 01.02.10»

In Haiti ein Erdbeben
H. L. Fertl im Gespräch mit Radio-Lora-Redakteur Walter Haindl

radioX vom 01.02.10»

1. Lehren aus der Krise
2. Obdachlose
3. Ankündigung der Afghanistan-Veranstaltung am 03.02.2010, 19.00 Uhr

Die Analyse des GegenStandpunkt-Verlags in Radio Lora München vom 11.1.2010»

Lehren aus der Krise (I):
Wenn es so selbstverständlich ist, dass jede Krise auf Kosten der Lohnarbeiter geht – wozu dann das Gejammer?

International

Ruthless Criticism: New! February 2010»

Lessons from the Crisis
If it is so clear that each crisis goes at the expense of the wage workers – what’s all the bellyaching for?

GegenStandpunkt Italiano»

L’imperialismo del ventunesimo secolo – Mercato mondiale e potenza mondiale
Nuovo file:
B. La concorrenza tra nazioni per rendere il proprio Stato uno Stato di forza superiore 1. Guerra e pace

Mexico’s struggle against the national emergency»

The Latin American model state of the U.S. is struggling to be a success model [Translated from GegenStandpunkt 2-2009]

Protokolle

Protokoll des Münchner jour fixe vom 25.01.2010»

1.Haiti
2. Gewerkschaft

Protokoll des Münchner Jour Fixe vom 11.01.2010»

Weltklimakonferenz in Kopenhagen

Protokoll des Münchner Jour Fixe vom 07.12.2009»

Fortsetzung Finanzkapital und Staat: Staatsschulden und Inflation